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Bettkasten selber bauen

Einen Bettkasten selbst herstellen

Verfügt das eigene Bett über keinen Bettkasten, aber es ist unter dem Bett genügend Platz um weiteren Stauraum zu schaffen, so besteht die Möglichkeit, einen Bettkasten selbst zu bauen. Genau Anleitungen hierzu gibt es reichlich im Internet und in manchen Baumärkten. Wer sich ausreichend informiert hat und weiß, wie der Bettkasten aussehen soll, kann nun noch unter verschiedenen Materialien wählen.

Spanplatten

Spanplatten, auch Flachpressplatten genannt, sind Mehrschichtplatten, in welchen Späne unterschiedlicher Größe verleimt und zusammengepresst werden. Sie sind einfach zu bearbeiten und in fast jedem Baumarkt auf die gewünschten Größen zuschneidbar. Da man unter einem Bett häufig nur die Stirnseite des Bettkastens sieht, ist es oft, und je nach Geschmack, auch nur da nötig die Optik etwas aufzuwerten. Dies kann mit dem Aufbringen von Farben oder Lacken geschehen, oder die anvisierte Fläche wird mit einer Dekorationsfolie beklebt.

Vollholz

Voll- oder Massivholz ist schwerer als Holzspanplatten. Dieser Punkt sollte bedacht werden, wenn es sich um einen Bettkasten handeln soll, der die ungefähren Maße eines Doppelbettes haben soll. Wenn dieser Bettkasten dann evtl. mit mehr als nur der Bettwäsche befüllt wird, kann es, je nach Gewicht, zu Problemen mit der Beweglichkeit kommen. In diesem Fall wäre die Überlegung, leichtgängige Rollen an den Kasten anzubringen, sinnvoll.

Spanplatten und Vollholz

Eine Kombination aus beiden Materialien kann die optimale Lösung sein. Der hintere Teil, der unsichtbar unter dem Bett verborgen ist, wird aus Spanplatten gefertigt und für den Teil, der sichtbar ist, wird Massivholz gewählt. Können der oder die angefertigten Kästen nicht ohne Hilfsmittel einfach unter das Bett geschoben werden und müssen sie in Laufschienen gehängt werden, ist es ebenfalls wichtig ist, auf geringes Eigengewicht der Kästen zu achten.

Furnierte Holzplatten

Sie gibt es in fast allen Farben. Im Grunde die gleichen Eigenschaften wie reine Spanplatten muss man sich hier um die Optik keine Gedanken mehr machen, wenn man die richtige Farbe, passend zu den vorhandenen Möbeln, gewählt hat.

Metallplatten

Wer es ganz ausgefallen haben möchte, wählt dieses Material. Es ist, um einiges schwieriger zu verarbeiten und das Gewicht kann auch, je nach Metall, sehr schwer sein, aber auch diese Bettkästen verfügen über das benötigte Platzangebot und könne durchaus sehr stilvoll aussehen. Auch hier wäre eine Kombination aus Spanholz und Metall denkbar und vielleicht sinnvoll.

Kunststoffbox für unters Bett

Wem der Eigenbau zu aufwendig ist, kann sich Kunststoffboxen in verschiedenen Größen und Ausführungen zulegen. Auch hier ist mittlerweile eine große Auswahl verfügbar. Wer keine passende Größe findet, da das Bett vielleicht zu niedrig ist, kann auf Kunststoffsäcke mit Reißverschlüssen zurückgreifen, die nicht formstabil sind und sich in der Größe durch gezielte Befüllung variieren lassen. Um Bettwäsche tagsüber zu verstauen, ist diese Möglichkeit weniger geeignet, da sie zu aufwendig wäre.